© Oliver Killig

Der erste Weltkrieg im Kino

Sie sind Kinofans, wohnen in Deutschland und sie wollen nicht auf französisches Kino verzichten?

Entdecken Sie viele französische Filme in den Kinos von Dresden! Das Institut francais wird Ihnen alle weiteren Informationen des französischen Kinos geben – wie zum Beispiel die französische Filmtage im Mai dieses Jahr. Viele spannende Filme erwarten Sie!

DER ERSTE WELTKRIEG IM KINO

Das Bureau du cinéma et des médias hat eine kleine Filmreihe mit bereits ausgestrahlten oder in Deutschland noch nicht gezeigten Filmen konzipiert, die einen ganz eigenen Blick auf den Ersten Weltkrieg werfen. Diese Filmauswahl soll den Standorten der Institut français mit Kinosaal, entsprechenden Festivals und Programmkinos bundesweit für ihre Programmgestaltung vorgeschlagen werden.

Auf der Grundlage dieses Programmangebots organisieren die Institutsleiter eine Filmreihe in Partnerschaft mit lokalen Kinobetreibern, sowie Konferenzen und Begegnungen in Anwesenheit der Regisseure und insbesondere mit Studierenden.

Filmauswahl: Cessez le feu von Emmanuel Courcol (2017) ; Les Gardiennes von Xavier Beauvois (2017) ; La Peur von Damien Odoul (2015) ; Lettres de femmes von Augusto Zanovello (2013), La Vie et rien d'autre von Bertrand Tavernier (1989)

Für alle vorgestellten Werke wird pädagogisches Begleitmaterial bereitgestellt.

In Zusammenarbeit mit den französischen Filmtagen Tübingen-Stuttgart und mit lokalen Kinobetreibern.

Vorführungen:

Cessez-le-feu von Emmanuel Courcol
Am 2.10. um 19.30 im Kino in der Fabrik und am 24.10. um 20 Uhr im Kino im Kasten

Frankreich / 2016 / 103’

1923. Georges, Kriegsheld des Ersten Weltkrieges, lebt seit vier Jahren ein Abenteuerleben in Afrika bevor er beschließt, nach Frankreich zurückzukehren. Dort erwarten ihn seine Mutter und sein Bruder Marcel, der seit dem Krieg kein Wort mehr ausgesprochen hat. In dieser Nachkriegszeit, in der Georges keinen Platz für sich finden kann, lernt er Hélène kennen, die Zeichensprache unterrichtet, und lässt sich auf eine leidenschaftliche Beziehung ein.

Regie: Emmanuel Courcol

Besetzung: Romain Duris, Céline Sallette, Grégory Gadebois

 

Les Gardiennes von Xavier Beauvois

Am 16.10. um 19.30 Uhr im Kino in der Fabrik

Frankreich / 2017 / 138’

1915. Au der Farm der Paridier haben die Frauen die Männer, welche an die Front gerufen worden sind, ersetzt. Ihr Leben wird durch die harte Arbeite und die Urlaubsgenehmigungen ihrer Männer bedingt. Hortense, die älteste, stellt eine junge Frau aus dem Waisenheim als Gehilfe an. Francine glaubt endlich  eine Familie gefunden zu haben.

Regie: Xavier Beauvois

Besetzung: Laura Smet, Nathalie Baye, Iris Bry, Cyril Descours

 

La Peur von Damien Odoul

Am 23.10. um 19.30 Uhr im Kino in der Fabrik

Frankreich / 2015 / 98’

1914. Bertrand, Théophile und Gabriel, drei Kindheitsfreunde, ziehen leichtsinnig zur Front, da sie überzeugt davon sind, dass der Krieg nicht lange dauern wird. Sehr schnell weichen die Träume vom schnellen Ruhm vor der rauen Wirklichkeit. Gabriel und seine Freunde erfahren bald vom Schrecken der Schützengräben, des Bluts und des Todes. Jeder versucht inmitten dieser Barbarei zu überleben und trotz der nackten Angst ein gewisses Maß an Menschlichkeit zu bewahren. 

Regie: Damien Odoul

Besetzung: Nino Rocher, Théo Chazal, Eliott Margueron

 

La Vie et rien d’autre von Bertrand Tavernier

Am 09.10. um 19.30 Uhr im Kino in der Fabrik und am 28.11. im Kino im Kasten

Frankreich / 1989 / 135‘

1920. Der erste Weltkrieg ist seit zwei Jahren zu Ende. Frankreich heilt seine Wunden und kehrt zurück zur Arbeit. In dieser Nachkriegszeit suchen zwei junge Frauen aus sehr unterschiedlichen sozialen Verhältnissen nach dem Mann, den sie lieben, und der in dem Chaos verschwunden ist. Ihre Suche führt beide zur selben Quelle, zum Kommandanten Dellaplane. Vom 6. bis zum 10. November 1920 treffen Irene, Alice und der Kommandant aufeinander. Erst ringen sie, bevor sie sich näher kennenlernen…

Regie: Bertrand Tavernier

Besetzung: Philippe Noiret, Sabine Azéma, Maurice Barrier, Pascale Vignal

 

Lettres de femmes von Augusto Zanovello

Frankreich / 2013 / 12’

An der Front des Ersten Weltkrieges repariert Simon Tag für Tag die zerschundenen Gesichter der Soldaten mit Liebesbriefen, welche Heilkräfte besitzen. Sein Geheimnis ist seine Briefpartnerin, an welche seine Gedanken gehen sobald er einen freien Augenblick hat. Aber können geschriebene Worte wirklich weiterhin Schmerzen lindern, wenn der Tod zuschlägt?

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