08. November 2017
19:00 Uhr
Eintritt frei

Wissenskulturen digital – Chancen und Risiken

Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB), Zellescher Weg 18, 01069 Dresden, Vortragssaal
Zellescher Weg 19
01069 Dresden
08. November 2017
19:00 Uhr
Eintritt frei

Im Rahmen der vom Institut français Deutschland und der Deutsch-Französischen Hochschule initiierten Debattenreihe "Digital Publishing: Herausforderungen – Neue Möglichkeiten – Neue Berufe" organisiert die TU Dresden eine Veranstaltung zum Thema "digitale Wissenskulturen".

Dem ‚digitalen Imperativ‘ unterliegen mittlerweile nahezu alle Lebensbereiche: finanzielle Transaktionen, soziale Kommunikationen, politische Mobilisationen. Die Podiumsdiskussion Wissenskulturen digital – Chancen und Risiken konzentriert sich auf den Bereich der digitalen Publikationen. Sie bringt Vertreter verschiedener Wissensbereiche zusammen, um im Zeichen der Chancengerechtigkeit und im deutsch-französischen Vergleich Vor- und Nachteile digitaler Veröffentlichungsformate für die Aneignung und Vermittlung von Wissen zu debattieren.

Es diskutieren:

Dr. Achim Bonte, Stellvertretender Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Open Access-Beauftragter und Experte für Digitale Bibliotheken.

Dr. Achim Bonte studierte Germanistik und Geschichte in Mannheim, Freiburg im Breisgau und Basel. Nach der Promotion war er seit 1996 als Fachreferent und seit 1998 als Abteilungsleiter an der Universitätsbibliothek Heidelberg tätig. Seit 2006 ist er Stellvertretender Generaldirektor der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB).

Joachim Séné, Informatiker, Webmaster der Internet-Literaturzeitschrift remue.net, Autor analoger Bücher wie digitaler Texte, Paris.

Nach dem Studium der Informatik ist Joachim Séné zunächst in eben diesem Bereich tätig, entschließt sich dann aber zu einer freiberuflichen Tätigkeit als Schriftsteller. Unter dem Einfluss von tierslivre und remue.net experimentiert er seit 2004 mit dem Medium des Blogs und publiziert seine literarischen Texte digital. Auf seiner eigenen Webseite Fragments, chutes et conséquences (http://jsene.net), die mit dem frei zugänglichen Web-Content-Management-System SPIP erstellt wurde, wird die gewählte literarische auch von der verwendeten Skript-Sprache beeinflusst. Joachim Séné arbeitet an der Schnittstelle von digitaler und analoger Publikation, bündelt er seine Blogs nach Überarbeitung doch auch in Buchform. Er erstellt und betreut des Weiteren der Literatur gewidmete Internetauftritte.

Prof. Dr. Gerhard Weber, Leiter der Professur für Mensch-Computer-Interaktion der TU Dresden, Experte für Informatik und Inklusion sowie assistive Technologien.

Nach dem Studium der Informatik wurde Prof. Dr. nat. rer. habil. Gerhard Weber 1989 an der Universität Stuttgart promoviert und habilitierte sich im Jahr 2000 an der Universität Magdeburg. Seit 1996 war er als Professor für Betriebssysteme und grafische Oberflächen am Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz in Wernigerode tätig und wurde im Jahr 2000 zum Universitätsprofessor und Leiter des Arbeitsbereichs Human-Centered Interfaces der Christian Albrechts-Universität zu Kiel berufen. Seit 2007 leitet Gerhard Weber am Institut für Angewandte Informatik der TU Dresden die Professur für Mensch-Computer Interaktion. Die Arbeitsgruppe „Studium für Blinde und Sehbehinderte“, die sich unter seiner Leitung für Barrierefreiheit engagiert, wurde 2015 mit dem Preis zur Best Practice für Diversity an der TU Dresden ausgezeichnet.
 

Moderation:
Prof. Dr. Roswitha Böhm und Dr. Torsten König, Institut für Romanistik der TU Dresden

Anmeldung erbeten :

angelika.gleisberg@tu-dresden.de

 

Eine Veranstaltung der deutsch-französischen Diskussionsreihe „Digital Publishing“ im Rahmen von Francfort en français / Frankfurt auf Französisch. Frankreich Ehrengast der Frankfurter Buchmesse, mit freundlicher Unterstützung des Institut français d’Allemagne (IFA), der Deutsch-französischen Hochschule (DFH) sowie des DresdenCONCEPT-Partners Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB).

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