© Achim Scholty
14. November 2019
18:00 Uhr
Eintritt frei

30 Jahre Mauerfall: Deutsch-Französische Perspektiven

Institut français Dresden, Kreuzstraße 6, 01067 Dresden
14. November 2019
18:00 Uhr
Eintritt frei

Gesprächsrunde: Deutsch-Französische Perspektiven des Mauerfalls.

Kurz nach der deutschen Wiedervereinigung wurde in Sachsen das Institut Francais gegründet mit den beiden Standorten in Dresden und Leipzig. Frankreich und Sachsen kamen sich durch Kultur- und Sprachangebote schnell näher. Aber auch bereits vor dem Mauerfall existierten intensive Beziehungen zwischen Frankreich und der DDR, sei es auf staatlicher Ebene oder zwischen Bürgerinnen und Bürgern. Zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls bietet das Institut français Dresden in Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung ein besonderes Treffen mit französischen Zeitzeugen, die 1989 in der DDR waren und mit wichtigen Persönlichkeiten aus, nicht nur Dresdner, Politik und Kultur. Dieses Gespräch gibt uns die Möglichkeit auf einen 30-jährigen gemeinsamen Weg zurückzuschauen nachdem das Volk entschieden hat, sich gegen ein totalitäres Regime aufzulehnen. Es ist die Möglichkeit für jung und alt mit einem gewissen Abstand die Ereignisse zu begreifen, die nicht nur auf der Geschichte Deutschlands sondern auch auf die der ganzen Welt Spuren hinterlassen haben und davon zeugen dass eine Bewegung friedlichen Protests den Fall einer Diktatur herbeiführen kann.

Um die Zukunft vorauszusehen, muss man die Vergangenheit kennen, denn die Ereignisse dieser Welt haben zu jeder Zeit Verbindungen zu jenen Zeiten, die ihnen vorausgegangen sind. Von Menschen mit der gleichen Leidenschaft geschaffen, haben diese Ereignisse zwangsläufig die gleichen Resultate.                                                                                                                      Machiavelli

Die Vergangenheit zu kennen ist eine Art sich von ihr zu befreien.                                                                                                                     Raymond Aron

Diese beiden Zitate, Warnung und Mahnung zu gleich, erinnern und an die Notwendigkeit, seine Vergangenheit zu kennen, um seine Gegenwart zu begreifen und die Zukunft zu antizipieren.

 

In einer Gesprächsrunde möchten wir über die deutsch-französische Perspektive auf den Mauerfall bzw. die Beziehungen Sachsens und Frankreichs vor und nach der Wende sprechen.

Auf dem Podium:

  • Christine Haufe (Französische Honorarkonsulin a.D.)
  • Dr. Gabriele Lorenz (Kulturmanagerin und ehemalige Mitarbeiterin in der französischen Botschaft)
  • Zweite Bürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Beigeordnete für Kultur und Tourismus)
  • Marc Sagnol ( Direktor des Institut français Erfurt, 1. Direktor des Institut français Dresden)

Unsere Gäste erzählen von ihren deutsch-französischen Erfahrungen vor und nach dem Fall der Mauer.

In Zusammenarbeit mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung. 

Diese Veranstaltung ist in Verbindung mit:

1989 IM ANGESICHT DER GEGENWART